2019,  Spanien,  Unterwegs

Valencia

Valencia war zuerst unglaublich enttäuschend. Und das an meinem Geburtstag. Ich hatte es die ganze Zeit mit Barcelona verglichen und nun war die Altstadt total leer. Eher schmuddelig und statt schöner Häuser gab es überall nur heruntergelassene Rolltore. Mit den richtigen Ausschnitten kann man auch hier schöne Fotos machen.

Auch nach 17 Uhr änderte sich das nicht, während einige wenige aufgingen, gingen andere zu. Irgendwie war das nicht das, was wir erwartet hatten. Auch wenn die Stadt im Prinzip schön sein könnte. Selbst der Markt hatte nicht auf, da der hier, wohl nur für Touristen gedacht ist.


Es fehlt das kleine, das schnuckelige. Aber es ist immer das mit den Erwartungen. Ich hatte auf autofreie kleine Altstadtgassen mit süßen Cafes oder so gehofft. Wir fanden auch ein paar aber längst nicht so viele und statt einer Riesenauswahl an Geburtstags- Essen – Locations gegenüber zu stehen, fanden wir bis zum Ende fast nichts, was zusagte. Entweder riesige Touristen Läden oder überteuert oder einfach nicht schön.
UND es gibt in der ganzen Stadt kein einziges öffentliches Klo. Ein NOGO für so eine Stadt.

Durch die Spiegelung sieht s aus wie ein Raumschiff


Dennoch – abgesehen davon, dass ich die ganze Zeit auf Klo musste, wurde die Stadt irgendwann zu der Stadt, die sie ist. Wir erfuhren, dass man hier den meandrierenden Fluss, der die Stadt geprägt hatte, einfach zugekippt hat und dort jetzt die hypermodernen Sience Center und Aquarium drauf gebaut hat. Die haben wir erst nachts angeschaut und waren tatsächlich faszinierend. Die Gebäude in Reihe sahen aus wie ein riesiger Fisch und waren komplett in weiß gehalten und sind wohl auch die Hauptattraktion Valencias.

Geburtstagskuchen


Die Stadt selbst ist voller riesiger alter Gebäude. Monumenatal.
Wir kaufen zwei Lose für die Weihnachtslotterie in Spanien und am Ende aßen wir in einem Sushi Restaurant, ganz anders als geplant, aber sehr sehr lecker. Dort wurde der Geburtstag ausklingen gelassen, bevor wir uns ins Auto setzten und 200 km nach Norden fuhren um kurz vor den Reisfeldern Spaniens zu schlafen. In 2,5 Tagen müssen wir in Freiburg sein.

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