2019-2023,  2023,  Peru,  Südamerika,  Unterwegs

Die Ruinen der Inkas

Pisac – Wow.

Die Stadt Pisac hat ziemlich hoch oberhalb ein paar unglaubliche archäologische Städten, die alle anderen in der Region übertreffen. Alleine schon durch ihre pure Menge und Unterschiedlichkeit.

Da die Taxifahrer für die kurze Fahrt sehr viel Geld nehmen, fahren wir mit dem Collectivo die Serpentinen hoch. An der Kreuzung zur Inkastätte, sollen es laut Felipe nur noch 20 Minuten flache Wanderung zum Eingang sein.
Leider ist das nicht wahr. Es geht leider Serpentinen rauf. Die Sonne brennt. Als wir nach 30-40 Minuten oben ankommen, ist die Sonne weg und es stürmt eiskalt und schwarze Wolken ziehen auf.

Vor der Tür stehen schon die ganzen Overlander aus Deutschland und Frankreich.



Es beginnt sofort mit gewaltigen Terassen und der ersten Ruinenanlage. Dann gibt es noch Beisetzungslöcher in einer Wand. Eine weitere Ruinenanlage und noch viel mehr Terassen. Hier drehen die geführten Touren bereits um.
Das ist eine Schande, denn das spannendste kommt ja erst.


Der Wanderweg soll drei Stunden lang zurück ins Tal nach Pisac führen und geht erst noch ein wenig höher.
Überall hängen Türme oder Häuser an aberwitzigen Klippen und immer wieder Ruinendörfer.
Während der Weg immer höher führt hat man atemberaubende Aussichten auf die umliegenden Täler.
Dann wird der Weg selbst spannend, denn das Schild Tunnel kündigt einen Fußgängertunnel an, der oben am Gipfel, den Weg durch einen Felsen ermöglicht. Dieser ist sehr schmal. Da dürfte nicht jeder durchpassen, aber vielleicht jeder, der sich bis hier hoch gearbeitet hat.
Dann geht es über mehr Terassen und weitere Ruinen über den nächsten Gipfel und genau wie Machu Picchu liegt plötzlich eine kleine Stadt auf dem Bergkamm vor dir.
Auch davor gibt es eine weitere Siedlung.
Die Häuser hier sind mit gewaltigen Felsen passgenau gebaut und dabei auch noch nach innen gekippt. Beeindruckend.
Wir dachten das wäre es gewesen, aber von hier oben sieht an bereits die nächste Ruinenstadt weiter unten liegen und während wir darauf zu steuern, entdecken wir ganz andere Häuser aus Lehm die am Hang vor uns hängen und erkundet werden wollen.

Wir hätten auch noch nach oben zu weiteren Wachtürmen steigen können, aber stattdessen arbeiten wir uns über gewaltige Terassen immer weiter hinab bis zum Marktplatz von Pisac.
Diese Wanderung war wirklich überraschend und abwechslungsreich. Wir sind froh, dass wir nicht den Aufstieg aus Pisac gemacht haben.


Unten angekommen ist leider der Kuchen, von dem wir uns als Belohnung die ganze Zeit vorgeschwärmt haben, leer und so müssen wir leider noch einen ganzen Tag bleiben und Kaffee trinken. Wir armen armen Reisenden.

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